Wann ist Ergotherapie bei Kindern sinnvoll?
- carinanacht
- 18. Juli 2025
- 1 Min. Lesezeit

Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo – das ist ganz natürlich. Dennoch kann es Phasen geben, in denen Kinder besondere Unterstützung benötigen, um sich in ihrer Umwelt sicher, selbstständig und mit Freude zu bewegen. Dabei spielt das Alter keine Rolle. Die Ergotherapie setzt überall an, wo Unterstützung benötigt wird.
Ergotherapie ist vor allem dann sinnvoll, wenn ein Kind Schwierigkeiten hat, alltägliche Aufgaben altersgerecht zu bewältigen – sei es beim Anziehen, Malen, Spielen, in der Schule oder im sozialen Miteinander.
Häufige Themen sind:
Wahrnehmungsauffälligkeiten – z. B. Über- oder Unterempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Berührungen oder Bewegungen
Auffälligkeiten in der Fein- oder Grafomotorik – das betrifft u. a. den Umgang mit Stiften, Scheren oder beim Basteln
Konzentrationsprobleme, Unruhe oder impulsives Verhalten (z. B. im Rahmen von ADHS)
Herausforderungen im sozialen Verhalten oder bei der Kommunikation – wie sie oft bei Autismus-Spektrum vorkommen
Verzögerungen in der Selbstständigkeit – etwa beim Essen, Toilettengang oder Anziehen
Das Ziel der Ergotherapie ist es, die Handlungskompetenz und Lebensqualität des Kindes zu stärken. Dabei stehen die Bedürfnisse des Kindes im Mittelpunkt – spielerisch, individuell und mit viel Einfühlungsvermögen. In einer sicheren therapeutischen Beziehung entsteht ein Raum, in dem Entwicklung wachsen darf.

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